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Klinik für Abhängigkeitserkrankungen

Die Klinik behandelt alle Formen von Abhängigkeitserkrankungen auf Stationen mit spezifischem Zuschnitt.

Station 41 – Geschlossene Suchtaufnahmestation

Die Station 41 ist eine geschlossene Suchtaufnahmestation im AWO Psychiatriezentrum. Die Einweisung hier hin erfolgt in der Regel freiwillig, teilweise auch gemäß richterlichem Unterbringungsbeschluss. Die Verweildauer ist – wie bei allen anderen Stationen – vom Krankheitsbild abhängig. Auf der Station 41 behandeln wir Suchtmittelabhängige mit schweren psychischen Störungen bzw. mit schweren körperlichen Begleiterkrankungen. Im Vordergrund stehen zunächst die körperliche Entgiftung sowie eine präzise individuelle Diagnostik. Im Anschluss erfolgt eine bestmögliche Stabilisierung des körperlichen und psychischen Allgemeinzustandes der Betroffenen. Darüber hinaus vermitteln wir im Therapieverlauf umfassende Informationen über Sucht und Suchtmotivation mit dem Zweck einer internen oder externen Weiterbehandlung in Gruppenform. Ein weiteres Element der Therapie ist die Einleitung einer stationären Entwöhnungsbehandlung. Abgerundet und ergänzt wird das Spektrum durch Ergo- und Bewegungstherapie. Als „Brücke nach Außen“ stellen sich die Selbsthilfegruppen der Region den alkohol- und medikamentenabhängigen Patientinnen und Patienten vor.

Station 42 – Offene Suchtaufnahmestation

Die Station 42 in der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen ist eine offene Suchtaufnahmestation für Alkohol- und Medikamentenabhängige aller Altersgruppen. Neben der körperlichen Entgiftung findet hier eine ausführliche Diagnostik statt. Ein grundlegendes erstes Element der Suchttherapie ist die Stabilisierung des körperlichen und psychischen Allgemeinzustandes der Patientinnen und Patienten. Im Verlauf der Therapie auf Station 42 vermitteln wir den betroffenen Menschen umfassende Informationen über ihre Suchtkrankheit und motivieren sie zu einer internen oder externen Weiterbehandlung in Form einer Gruppentherapie. Ein wesentlicher Schritt ist die Einleitung einer stationären Entwöhnungsbehandlung der alkohol- und medikamentenabhängigen Patientinnen und Patienten. Im Rahmen der Therapie stellen sich darüber hinaus die Selbsthilfegruppen der Region vor. Abgerundet wird das Spektrum durch gezielte Ergo- und Bewegungstherapie.

Station 63 – Geschlossene Station für Drogenabhängige

Station 63
Station 63

Die Station 63 ist eine geschlossene Station für Drogenabhängige im AWO Psychiatriezentrum. Am Beginn der Therapie steht eine Entzugsbehandlung mit und ohne Medikation, bzw. mit einer Methadon-/Subutexsubstitution. Zudem erfolgt eine eingehende weitere Diagnostik. Ein erster Schritt der Therapie ist zunächst die Stabilisierung des körperlichen und seelischen Allgemeinzustandes. Im weiteren Verlauf vermitteln wir den Betroffenen während der Entgiftung möglichst umfassende Informationen über die eigene Sucht und regen sie zu einer Auseinandersetzung mit ihrer Sucht in Form einer Gruppentherapie an. Ebenso wichtig ist uns die Auseinandersetzung mit den Lebensumständen, die zu dieser frühen Abhängigkeit geführt haben. Ziel der Therapie ist die Motivation der drogenabhängigen Patientinnen und Patienten zu weiterführenden Maßnahmen. Diese sollen von ihnen mitverantwortlich getragen werden. Dazu zählt auch die Einleitung einer stationären Entwöhnungsbehandlung. Wichtige Elemente der Behandlung sind qualifizierte Ergo- und Bewegungstherapie sowie das Erlernen von Entspannungstechniken.

Station 6 – Offene, suchttherapeutische Station

Station 6
Station 6

Station 6 ist eine offene, suchttherapeutisch orientierte Station für alkohol- und medikamentenabhängige Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen; ausgenommen davon sind Drogenabhängige. Bei entsprechender Indikation findet auf dieser Station eine qualifizierte Entgiftung der Betroffenen statt. Am Anfang der Behandlung steht die Stabilisierung ihres körperlichen und seelischen Allgemeinzustandes. Im Verlauf der Therapie erfolgt eine umfangreiche psychiatrische und testpsychologische Diagnostik. Von besonderem Interesse ist dabei die Komorbidität bei mehrfach suchtmittelabhängigen Patientinnen und Patienten. Wir informieren die Betroffenen ausführlich über Risiken und Begleiterscheinungen ihrer Abhängigkeit. Darüber hinaus regen wir an zur Auseinandersetzung mit der eigenen Sucht in täglich stattfindenden Gruppengesprächen. Die Suchtmittelabhängigen werden so auch zur Weiterbehandlung motiviert. Die ersten Schritte sind hier die Einleitung einer stationären Entwöhnungsbehandlung und die Anbindung an eine Suchtberatungsstelle. Bei positivem Therapieverlauf können die Patientinnen und Patienten nach vierzehn Tagen die Klinik zu sogenannten Belastungsurlauben verlassen bzw. die Selbsthilfegruppe oder Suchtberatungsstelle an ihrem Wohnort aufsuchen. Selbstverständlich und wesentlich ist die Einbeziehung der Angehörigen in den gesamten Verlauf der Suchtbehandlung. Weiterhin stellen sich die Selbsthilfegruppen der Region den Betroffenen vor. Zur Abrundung des ganzheitlichen Therapiespektrums dient das Erlernen eines Entspannungsverfahrens sowie Ergo- und Bewegungstherapie.

Kontakt

Chefarzt Dr. Iskandar

Chefarzt
Herr Dr. med. Akram Iskandar

Vorzimmer

Frau Alexandra Kirschke
Tel.: 05353 90-1394

Zu den Punkten:

Ambulanter Entzug
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