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Aufgaben und Ziele

Nach § 137 SGB V in Verbindung mit § 112 SGB V werden Krankenhäuser verpflichtet, sich an Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beteiligen, wobei besonders auf die Qualität der Behandlung, der Versorgungsabläufe und der Behandlungsergebnisse geachtet werden sollte.

Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement im AWO Psychiatriezentrum basiert auf dem Konzept des Total Quality Managements (TQM). Das AWO Psychiatriezentrum nutzt die DIN EN ISO 9000 ff. Diese Elemente werden verknüpft mit der Verpflichtung zu einer ethischen, moralisch und humanitären Werteorientierung (Qualitätskultur) nach dem AWO Tandem.

Umfang der Qualitätspolitik

Unsere Qualitätspolitik umfasst die Gesamtheit der Maßnahmen, die Leitung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWO Psychiatriezentrums ergreifen, um Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität, Patienten- bzw. Kundenzufriedenheit, Wirtschaftlichkeit, Mitarbeiterzufriedenheit und gesellschaftliches Ansehen des Krankenhauses zu fördern. Die Qualitätspolitik erfasst alle wesentlichen Aktivitäten des Hauses.

Das Ziel des AWO Psychiatriezentrums Königslutter ist:

Bestmögliche Behandlung der psychisch kranken Menschen unseres Versorgungsgebietes im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten jetzt und in Zukunft.

Dies beinhaltet alle Aktivitäten des AWO Psychiatriezentrums, um für die Menschen unseres Einzugsgebietes und darüber hinaus medizinische Dienstleistungen in Diagnostik, Therapie, Pflege und allgemeinem Service wirtschaftlich und in hoher Qualität, nach dem jeweiligen Stand wissenschaftlicher Erkenntnis, zu erbringen und den Wünschen bzw. Erfordernissen unserer Kunden gerecht zu werden. Dies möchten wir erreichen durch ein Konzept zur Qualitäts- und Organisationsentwicklung nach fachlichen, wirtschaftlichen und mitarbeiterbezogenen Gesichtspunkten zur Steuerung des Krankenhauses unter der Verantwortung der Geschäftsführung, der Krankenhausleitung und der weiteren Führungskräfte sowie durch kongruente QM-Strukturen und Prozesse und die Entwicklung von psychiatriespezifischen Ergebniskennzahlen und Indikatoren für die Behandlung im Krankenhaus.

Projekte, Qualitätszirkel und qualitätsbezogene Arbeitsgruppen leiten Verbesserungsinitiativen ein und gestalten und fördern das Qualitätsbewusstsein bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Umsetzung von Verbesserungsinitiativen erfolgt im Auftrag der Geschäftsführung und der Krankenhausleitung.

Aufbauorganisation

Die Aufbauorganisation des Qualitätsmanagements erfolgt in der Regel analog bewährter Strukturen und entspricht den grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsübergreifendes Qualitätsmanagement mit den formulierten Maßgaben an Struktur, Aufbau und Organisation eines fachabteilungsübergreifenden, einrichtungsinternen Qualitätsmanagements.

Durch Einrichtung zentraler und dezentraler Gremien soll eine Durchdringung der Qualitätsziele zu den Mitarbeitern vor Ort erreicht werden.

Unter Bezugnahme der gesetzlichen Anforderungen wurde eine Stabstelle Qualitätsmanagementkoordination mit Anbindung an den Geschäftsführer eingerichtet. Mit dieser Aufgabe ist das Ziel verbunden, Einführung und Umsetzung eines Qualitätsmanagements entscheidungsvorbereitend zu beraten und aktiv zu gestalten. Die Funktion einer Stabstelle bedeutet, dass die Zuständigkeit für das Thema des Qualitätsmanagements zwar direkt dort angesiedelt ist, aber die Zuständigkeit dafür, dass Qualität auch verwirklicht wird, in den Kliniken und Abteilungen bei den handelnden Mitarbeitern liegt. Die gewählte Form einer Stabstelle unterstellt Kooperation zwischen allen Beteiligten. Die Verantwortung für die Veränderung liegt bei den zuständigen Leitungskräften. Dies betrifft insbesondere die Freistellung von Mitarbeitern für Projektarbeit und Qualitätszirkel und die Einführung und Umsetzung der Ergebnisse in den Funktionsbereichen.

Aufgabenbereiche der einzelenen Qualitätsbereiche

Qualitätsmanagement ist ein Instrument der Organisationsentwicklung und liegt somit in der Verantwortung der Geschäftsführung und der Krankenhausleitung. Die Qualitätsmanagementkoordinatorin ist für die berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Organisation des Qualitätsmanagements, d. h. die Entwicklung von Qualitätskonzepten und die Koordination der Qualitätsprojekte und Verbesserungsinitiativen verantwortlich. Prioritäres Ziel des Qualitätsmanagements ist die patientenorientierte Prozessoptimierung.

Zur Unterstützung des Qualitätsmanagement-Prozesses sind weitere Gremien tätig: die QM-Leitungsgruppe, die Qualitätskommission sowie die Qualitätsbeauftragten. Zudem sind interne Auditoren eingesetzt.

Arbeits- und Projektgruppen bilden sich je nach Bedarf und setzen sich in der Regel multiprofessionell zusammen. Sie werden von den Qualitätsbeauftragten, weiteren internen, gelegentlich auch externen, Moderatoren oder der Qualitätsmanagementkoordinatorin unterstützt und begleitet.

Kontakt

Leitung Qualitätsmanagement
Frau Monika Hilbert-Jansen
Tel.: 05353 90-1451

Referentin Qualitätsmanagement
Frau Kathrin Zellmer-Beeke
Tel.: 05353 90-1452